Unsere nächsten Konzerte mit dem Programm A la recherche du temps perdu II:


18. November 2010, um 20 Uhr in der Matthäuskirche Luzern

19. November 2010, um 20 Uhr in der Aula der Kantonsschule Baden

21. November 2010, um 20 Uhr in der Helferei Zürich



Zum Programm - Eine ganze Generation von Komponisten wandte sich im 19. und 20. Jahrhundert der Musik des Barocks und der Vorklassik zu – auf der Suche nach der Musik einer verlorenen Zeit.

inTakt spielt Werke von Malipiero, Prokoffief und Brahms, die sich auf ihre je eigene Weise dem historischen Original zuwandten. Die Bearbeitung der Monteverdi-Madrigale für Orchester von Gianfrancesco Malipiero ist eine freie Auskomponierung im Stile Monteverdis. Sergej Prokofieffs Symphonie Classique und das Doppelkonzert von Johannes Brahms stellen dagegen eine bedeutende Erweiterung dar: beide verzichten darauf, unmittelbar auf vorgegebenes Material zurückzugreifen. Bei Brahms liegen die Wurzeln für die Wendung zurück zur Vergangenheit tiefer: Melancholie und (musikalisches) Endzeitbewusstsein verbinden sich bei ihm mit einer Vorliebe für alles Monumentale und Archaische. Der ungeschminkte Historismus des Doppelkonzerts deutet das Motto "A la recherche du temps perdu" im Sinne einer Klage über den Verlust.